Donnerstag, 18. Februar 2016

Nour

4. September 2015, Freitag
Ich erhalte meine Klassenliste - die Liste mit den Details zu allen Schülerinnen und Schülern der P7 Klasse der Polytechnischen Schule Im Zentrum, 7. Bezirk, Burggasse.
Ich überfliege alle ihre Namen, davon viele, die ich zuvor noch nicht gehört habe und male mir zu jedem Namen eine Geschichte und ein Bild aus. Manche davon mir bekannt: Aleksander (obwohl mit "KS" geschrieben), Kristina (mit "K"), Daniel oder Maria. Andere habe ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie gehört: Amimbola, Mowlid, Ilie oder Nour.

7. September 2015, Montag
Ich betrete zum ersten Mal als Lehrer eine Schule. Ich bin aufgeregt und nervös. Ich bin aber auch voller Vorfreude und kann es kaum erwarten, meine Klasse zum ersten Mal zu betreten und die Kinder zu sehen: Vier Wochen Online Campus, sechs Wochen Sommerakademie und monatelanges Warten als Vorbereitung für diesen einen Moment. "Impact im Klassenzimmer und darüber hinaus" heißt es auf der Teach For Austria Website. Ein Versprechen, Mein Ziel und meine Aufgabe.

1. und 2. Schulwoche, September 2015
Die ersten Wochen dienen im Wesentlichen dazu, die Kinder und ihre persönlichen Hintergründe kennenzulernen. Kennenlernspiele und Exkursionen prägen den Schulalltag. Meine Nervöstiät legt sich, ich merke, dass die Kinder mindestens so aufgeregt sind wie ich und ich führe erste Gespräche mit ihnen. Die Stimmung lockert auf, die ruhige und schüchterne Klasse, die ich am ersten Schultag kennengelernt habe, entwickelt sich zu einer aufgeweckten Klasse mit unterschiedlichsten Charakteren. Und während die Burschen - nicht alle, aber die meisten - ein auffälliges und extrovertiertes Verhalten an den Tag legen, halten sich die Mädchen noch eher zurück und im Hintergrund.

15. September 2016
Wir besuchen den Motorikpark im 22. Bezirk. Die Schülerinnen und Schüler nutzen eine Schaukel, die sich nur dann bewegt, wenn sich alle Kinder in einem Takt bewegen. Ich erkläre ihnen, dass es jemanden braucht, der Führungsverantwortung übernimmt und den anderen den Takt vorgibt. Sofort preschen ein paar Burschen vor - und ein Mädchen: Nour.

Nour ist 14 Jahre alt. Sie hat dunkelbraune, schulterlange Haare und leuchtende braune Augen. Nour kann sich problemlos mit mir auf Deutsch unterhalten. Sie macht grammatikalisch ein paar Fehler und manchmal entfallen ihr gewisse Vokabel. Trotzdem beeindruckt mich das junge Mädchen. Warum? Nour ist erst im März 2015 nach Österreich gekommen, sie kommt aus Syrien und ist vor dem Krieg dort mit ihrer Familie nach Europa geflohen.
In den ersten Wochen unterhalte ich mich viel mit Nour. Dabei erzählt sie mir unter anderem, dass es ihr Traum ist, Architektin zu werden. Ich bin verwundert, Nour ist schließlich an einer Polytechnischen Schule und diese soll die Schülerinnen und Schüler grundsätzlich auf die Lehre und nicht auf ein Studium vorbereiten. Dennoch mache ich ihr Mut und verspreche ihr, mein Bestes zu geben, ihren Traum zu ermöglichen - ein riskantes Versprechen.

Die nächsten Wochen vergehen wie im Flug. Sowohl in meinem Bürounterricht (ein Fach, dass die Grundzüge der Betriebswirtschaft vermitteln soll) und in meinem Mathematikunterricht, als auch bei meinen Kolleginnen und Kollegen gehört Nour zu den besten Schülerinnen: Sie bringt kostant sehr gute Leistungen, arbeitet im Unterricht mit und bleibt sogar nach der Schule länger da, um weiterführende Aufgaben zu erledigen. Ich nehme mir die Zeit und versuche, sie bestmöglich zu fördern.
Ich merke sehr bald: Die ausgeprägte Fähigkeit Nours, Wissen aufzunehmen und selbstständig neues Wissen zu erarbeiten, führt zu einer Unterforderung im Unterricht.
Nach kurzer Zeit kommt mir zum ersten Mal auch die Erkenntnis: Die Polytechnische Schule ist für Nour nicht die richtige Schulform und trotz meiner mittlerweile großen Sympathien für das Mädchen weiß ich, dass ich versuchen muss, sie "loszuwerden" und Nour in ein Gymnasium zu bringen.

Oktober 2015
Der reguläre Schulalltag hat begonnen und immer mehr merke ich, dass es mir an den zeitlichen Ressourcen mangelt, Nour noch weiter zu fördern. Ich überrede daher eine Freundin - Anna - hier einzuspringen und mir bzw. ihr zu helfen. Ich organisiere Nours Handynummer und gebe Anna diese weiter, damit sie sich auf einem Kaffee treffen können.

5. November 2015, Donnerstag
Ich habe via Teach For Austria eine Liste mit Gymnasien mit Übergangsstufen organisiert. Nour und ich setzen uns nach der Schule zusammen und telefonieren Gymnasien durch. Eine Absage folgt der anderen: Die Schulen sind voll oder wollen keine Kinder mehr aufnehmen. Die Hoffnung schwindet bereits als ich als fünftes oder sechstes Gymnasium schließlich in der Hegelgasse anrufe - und eine positive Antwort bekomme: Nour kann an das Gymnasium kommen und in der Übergangsstufe eine Probewoche absolvieren. Wenn Nour und ihr Klassenlehrer den Wechsel befürworten, darf sie an die Schule wechseln. Nour und ich freuen uns rießig und Nours Augen funkeln.

13. November 2015, Freitag
Nour kommt morgens an die Schule und verkündet uns, was wir bereits geahnt hatten: Die Hegelgasse hat zugesagt und nimmt Nour ab kommenden Montag als Schülerin am Gymnasium auf. Obwohl ich meine beste Schülerin verliere, ist Freitag der 13. ein Glückstag für mich: Für Nour ist das mit Sicherheit der richtige Weg.

18. Dezember 2015, Freitag
Nour schreibt mir auf whatsapp. Sie will an der PTS vorbeikommen und am Nachmittag steht sie dann auch tatsächlich vor dem Lehrerzimmer. Wir plaudern eine halbe Stunde lang über das letzte Monat: Im Gymnasium gefällt es ihr nach anfänglichen Schwierigkeiten bereits sehr gut. Sie zeigt mir voller Stolz ihre Mathematik Aufgaben und erzählt, dass sie bereits Freundinnen in der neuen Schule gefunden hat. Nour erzählt auch, dass ihr neuer Klassenvorstand ihr schon gesagt habe, dass sie in das 5. Gymnasium aufsteigen könne. Ich freue mich wie ein kleines Kind - Nour wird das schaffen, da bin ich mir sicher.
Meine Freude wird noch größer, als Nour mir erzählt, dass sie sich weiterhin wöchentlich mit meiner Freundin Anna trifft - was ich gar nicht wusste. Sie verstehen sich großartig, lernen gemeinsam und essen dann mit Nours Familie jeden Donnerstag gemeinsam zu Abend.

31. Dezember 2015
Nour wünscht mir via whatsapp ein frohes neues Jahr, bedankt sich für die letzten Monate und schreibt, dass sie sich bereits auf ein Wiedersehen freut.


12. Jänner 2016
Ich verschriftliche die Erfahrung, die ich mit Nour gemacht habe. Ich denke über die letzten Moante und über unsere gemeinsame Geschichte nach. Und während ich weiß, dass mein Versprechen Nour ein Arichtekturstudium zu ermöglichen, noch viel Energie, Zeit und Glück benötigt, merke ich auch: Der auf der Teach For Austria Website versprochene Impact, der existiert.

Michael Fellner, Fellow 15

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Zu Besuch bei Frau Bock


Als ich Ende Oktober in einer unserer 4. Klassen auf das Thema Flüchtlinge zu sprechen kam, war ich ob der Reaktionen mehr als schockiert. Zwar hatte ich erwartet, dass in den Köpfen unserer Kinder das ein oder andere Vorurteil herumgeistern würde, aber die Kommentare, die ich an diesem Tag zu hören bekam, haben selbst mich überrascht:

„Die Flüchtlinge sind undankbar. Wir geben ihnen Essen und Decken, aber sie wollen immer mehr.“

„Die machen die Züge schmutzig und lassen überall ihren Müll zurück.“

„Was wollen die überhaupt bei uns? Wir haben keinen Platz für sie. Die sollen verschwinden!“


Sechs Wochen später. Gemeinsam mit knapp zwanzig Schülerinnen und Schülern aus allen Klassen stehe ich vor dem Ute Bock-Haus im 10. Bezirk. Unterstützt von unserer Religionslehrerin habe ich eine schulweite Weihnachts-Spendenaktion für das Flüchtlingsheim organisiert. Heute ist der Tag an dem wir unsere Geschenke (hauptsächlich Schulsachen, Hygieneartikel und Bekleidung) den Bewohnern des Ute Bock-Hauses übergeben.

Die Begeisterung der Kinder für diese Aktion war überwältigend: Gerechnet hätte ich bestenfalls mit einer Geschenkbox pro Klasse, also 14 insgesamt – es sind dann etwa 50 geworden. Eine Kollegin hat sich spontan bereiterklärt ihre Freistunde am Mittwoch dazu zu nützen die Geschenke mit dem Auto zu transportieren. Als die Kinder die Schachteln im Büro des Flüchtlingsheims übergeben, merke ich wie stolz sie sind auf das was sie geleistet haben.

Danach dürfen wir Frau Bock noch persönlich treffen. Sie ist noch sichtlich gezeichnet von einem Schlaganfall letztes Jahr, aber ihr Engagement und ihre Begeisterung sind ungebrochen: „Die Menschen sind toll, erst gestern haben wir wieder vier Wohnungen geschenkt bekommen – da kommen jetzt syrische Familien rein.“

Unsere Kinder hören gespannt zu, einige berichten selbst von persönlichen Erfahrungen mit Flüchtlingen. Eine Schülerin erzählt: „Ich wohne seit kurzem in einer WG, da sind jetzt auch zwei Afghanen. Die sind sehr fleißig und ich lerne manchmal Deutsch mit ihnen. Es ist schön, wenn man den Menschen helfen kann.“

Zum Abschluss nutze ich die Gelegenheit mich bei Frau Bock zu bedanken, weil sie für mich immer eine große Inspiration war. Sie lächelt mich an und meint: „Schauts‘ dass ihr den Kindern was Gscheites beibringts. Das ist das Wichtigste“.

Bei der Rückfahrt sitzen wir in einer fast leeren Straßenbahn. Vor allem die älteren Schülerinnen und Schüler sind ungewohnt nachdenklich. Auch ich bin mal wieder sprachlos, ob der Dinge die man so als Lehrer erleben darf. 

Gregor Kainz, Fellow 2014

Donnerstag, 19. November 2015

Bildungsreform: Was haben Jelena, Ayse und Ahmad davon?

Die Bildungsreform macht erste kleine Schritte in die richtige Richtung, für sozial benachteiligte SchülerInnen passiert aber zu wenig.

Die Bildungsreform bringt ein wenig Bewegung in das veraltete österreichische Schulsystem. Das zweite verpflichtende Kindergartenjahr für Kinder mit Sprachdefiziten und der Bildungskompass sind Verbesserungen, welche in Zukunft für mehr Chancengerechtigkeit im Bildungssystem sorgen sollen. Die überfällige Einführung von W-LAN in den Klassenzimmern und die leicht verstärkte Autonomie für Schulstandorte sind ebenfalls positiv.

Nur was haben meine SchülerInnen Jelena, Ayse und Ahmad davon? Ihr Bildungserfolg hängt sehr stark von der Bildung und Herkunft Ihrer Eltern ab. Ihre Eltern haben geringe Bildung und wenig Einkommen. Vor allem in Österreichs Städten ist die soziale Segregation stark ausgeprägt. Zu früh steht fest, welche Chancen ein Kind in Zukunft haben wird. Dieses große Problem wird von dieser Bildungsreform nicht addressiert. Jelena, Ayse und Ahmad gehen leider leer aus.

Modellbezirke anstatt echter Reformen
Die flächendeckende Einführung einer gemeinsamen Schule der 10- bis 14- Jährigen hätte beweisen können, dass bei einer sozialen Durchmischung der SchülerInnen und entsprechenden individualisierten Förderung, alle profitieren können. Stattdessen werden in Zukunft, auf Grund der 15% Obergrenze, wohl nur in einzelnen Gemeinden und Bezirken Gesamtschul - Modellregionen eingeführt. Damit hängen die Bildungschancen eines Kindes in Zukunft, neben dem Bildungsgrad der Eltern, auch noch stärker als bisher vom Wohnort ab.

Damit alle Kinder in Zukunft die gleichen Chancen auf die beste Bildung haben, bleibt noch viel zu tun. Die individuelle Förderung muss bei der verbesserten Ausbildung der KindergartenpädagogInnen beginnen. Damit würde sich auch in der Gesellschaft das Bild der KindergartenpädagogInnen positiver darstellen.
Schulen müssen den Lernerfolg aller SchülerInnen in den Mittelpunkt stellen. SchülerInnen bei denen im Bildungskompass besondere Begabungen oder Defizite festgestellt wurden, werden von bestens ausgebildeten LehrerInnen individuell gefördert. Dafür bekommen Schulstandorte, nicht nur im Zuge der vorgesehenen Autonomie die Möglichkeit, Fachkräfte anstatt von LehrerInnen einzusetzen, sondern bekommen auch zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt.

Damit Jelena, Ahmad, Ayse und all meinen SchülerInnen alle Wege offenstehen, braucht es nicht nur eine Kompromisslösung bei der Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern und Reformschrittchen, sondern eine tiefgreifende Reform in der die Chancen der SchülerInnen im Zentrum stehen.

Florian Rabenstein unterrichtet seit 2013 als Teach For Austria Fellow und Klassenvorstand an einer Neuen Mittelschule in Wien. Er ist Sprecher von “mehr ist möglich! - Teach For Austria Alumni”.


Montag, 9. November 2015

Berufsorientierung – Geschichten aus der Praxis

14 meiner 25 SchülerInnen sollen nächstes Jahr im Sommer die 8 Schulstufe positiv abschließen – die restlichen 11 sind erst dieses Jahr nach Österreich gekommen und sprechen noch kein Deutsch. Dies stellt für den Unterricht eine besondere Herausforderung dar und man muss eindeutige Ziele definieren, damit seine SchülerInnen alle Möglichkeiten im Leben haben. Für die 14 ist dieses Schuljahr mein Ziel, dass jede/r Einzelne im Herbst 2016 entweder eine Lehrstelle antritt oder eine weiterführende Schule besucht.

Durch Zufall habe ich Herrn Ing. Erik-Karl Tupy kennengelernt und erfahren, dass er schon seit längerer Zeit ehrenamtlich im Bildungsbereich engagiert ist. Herr Tupy hat nicht lange gezögert, als ich um einen Vortrag zum Thema Berufsorientierung gebeten habe und so hatten wir am 27. Oktober 2015 eine ganz besondere Stunde mit einem externen Gast. Neben Tipps für Bewerbung und Präsentation, ging es auch um die scheinbar so simple Frage „Was interessiert mich?“, die jedoch nur wenige eindeutig beantworten können. Geschichten von eigenen Erfahrungen und der Hinweis, dass es auch andere Jobs als MechanikerIn und FriseurIn gibt, haben den Vortrag für die Kinder besonders spannend gemacht.

Die Schüler zeigten reges Interesse und haben sogar nach dem Vortrag noch das persönliche Gespräch gesucht. Wir als Klasse sagen nochmals herzlichen Dank für den tollen Vortrag und freuen uns auf ein Wiedersehen im Frühjahr 2016 – dann stehen nämlich Bewerbungstrainings am Plan…



Stefan Steinberger, Fellow 2015

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Simmering meets Musikverein

Zu den schönsten Momenten im Fellow-Alltag zählen für mich die ersten Male meiner Schülerinnen und Schüler: Zum ersten Mal eine Hürde meistern, zum ersten Mal das eigene Weltbild hinterfragen… Dieses erste Mal handelt von einer Gruppe wagemutiger 13-Jähriger aus meiner Einsatzschule in Simmering, die sich zu einer neuen Welt – dem ehrwürdigen Wiener Musikverein – aufmachte. Obwohl nur rund sechs Kilometer von ihrer vertrauten Schule entfernt, war es eine aufregende Erstbegegnung mit der Welt der sogenannten Hochkultur.



„Du spielst deinen Schülern Klassik vor?“, werde ich regelmäßig erstaunt von Kollegen gefragt – „Natürlich!“ Zugegeben, der Einstieg in die klassische Musik ist nicht immer leicht. Doch wurde die Hemmschwelle bei unserem Besuch schnell abgebaut. Frau Mag. Menheere führte uns durch die geschichtsträchtigen Räumlichkeiten des Musikvereins und beeindruckte meine Schülergruppe mit viel Wissenswertem über das Haus: Dass dem Neujahrskonzert mehr Zuseher folgen als dem Finale der Champions League, überraschte meine Schüler sichtlich. Während der „Große Goldene“ der berühmteste Saal des Hauses ist, kürten die Kinder einen anderen zu ihrem Favoriten: den modernen Gläsernen Saal im Untergeschoß, in dem gerade eine Probe stattfand. Oder in den Worten eines Schülers: „Der coolste Saal ever!“


Im Anschluss an die Führung nahmen Katharina Schumann und Christian Krug, zwei Geiger des renommierten Gewandhausorchesters Leipzig, die Gruppe mit auf eine musikalische Reise. Die Musiker demonstrierten die Vielseitigkeit ihres Instruments anhand von Duo-Kompositionen von Sergej Prokofjew, Béla Bartók und Darius Milhaud. Zu schwere Kost? Nein, denn im Vordergrund standen die Gefühle, welche die Musikstücke auslösten. Der Bogen spannte sich dabei von Streit und Zorn über Freude, Witz und Lebenslust bis hin zu Trauer, Frust und Schmerz. Mit den versöhnlichen Tönen verträumten, stillen Glücks endete der Konzertteil. Danach standen die Profimusiker den interessierten Schülerinnen und Schülern noch Rede und Antwort, gaben Einblick in das Leben als Orchestergeiger und erklärten, was die Beziehung zu ihrem Instrument ausmacht. Auch wenn die Kinder kräftig applaudierten, machten auf mich die kurzen Momente, in denen in ihren Gesichtern echte Entrückung zu erkennen war, den stärksten Eindruck.

Rainer Hautpmann, Fellow 2014